Ein Traum wird war: Das Vereinshaus

Bereits 1958 war von einem Vereinshaus in den Schieberhahnen im Geissweiher oder Hulackerkreuzweg die Rede. Der damalige Bürgerrat war dagegen. 1972 startete der Verein ein zweites Gesuch für eine Hütte an der Nordwestecke des Bürgerwäldchens. Diesmal war die Bürgergemeinde einverstanden. Hingegen lehnte der Regierungsrat 1973 das Gesuch ab, weil das eidgenössische Forstgesetz Bauten im Wald verbietet, die nicht forstwirtschaftlichen Zwecken dienen.

Der Standort - Tipp von Albert Berger für eine Hütte im westlichen Rütteli vermochte den NVVK wie auch die Bürgergemeinde zu begeistern. 

 

Im Sommer 1974 wurde der bau im Anzeiger ausgeschrieben und die Bauprofile gestellt. Aber dann kam im September 1974 die Absage vom Baudepartement des Kantons, da in der Landwirtschaftszone nur Bauten zur Wahrung besonders schutzwürdiger Interessen erlaubt sind. Da die gleiche Stelle nur wenige Monate vorher der Modellfluggruppe Wangen ein Klubhaus nur ca. 400 Meter vom Rütteli entfernt erlaubte, liess der NVVK nicht locker und reichte umgehend ein Wiedererwägungsgesuch, unterstützt durch befürwortende Schreiben der Einwohner- und der Bürgergemeinde, ein. Das Mitglied Emil Rudolf von Rohr ersuchte um Beistand des damaligen Landammanns und Chefs des Baumdepartements, Dr. Hans Erzer, den er persönlich gut kannte.

Im November 1974 kam der Bericht, das projektierte Haus sei zu gross. Also zeichnete Urs von Arx neue Pläne.

 

Der Präsident Urs Bürgi und der Projektzeichner Urs von Arx stellten sich im August 1975 einer sehr schwierigen Besprechung im Amt für Raumplanung.

Im März 1976 traf dann endlich die im Regierungsrat beschlossene Ausnahmebewilligung ein.

Mit der Bürgergemeinde konnte im Januar 1977 ein Baurechtsvertrag über 39 Aren Land abgeschlossen werden.

 

Am 19. März 1977 wurden von vielen Mitgliedern fleissig in die Hände gespuckt. Verschiedene Firmen wie Wiedmann-Dättwyler AG, Balsthal, Ettlin + von Däniken AG, Walter Bürgi & Sohn, Reinhold Dörfliger AG, die Transportunternehmen Heinz Sägesser und Willy Hans, alle Kestenholz, trugen wesentlich zum Bau des Vereinshauses bei. Aushubmaterial und Humus der Baugrube "Dörfli" ergaben die Aufschüttung für den heutigen Waldfestplatz.

 

Am 21. Oktober 1977 war Aufrichtefeier. Beim Innenausbau legten Heinzpeter Studer den Plattenboden, Willi Bader besorgte mit einigen Leuten das Täfern, Willi Bader baute auch den Stammtisch und Bruno Kissling aus einem Wurzelstock eine originelle Deckenlampe. Am 4. August 1978 wurde das Vereinshaus offiziell eingeweiht. 

 

Heute ist es das eigentliche "Zuhause" des Vereins und dient mannigfaltigen Bedürfnissen.

In den folgenden Jahren wurden am Vereinshaus mehrere Ergänzungen, u.a. ein Kinderspielplatz, eine WC - Anlage und Renovationen durchgeführt. Auch da leisteten viele Mitglieder Fronarbeit.

 

Im Haus wurde auch ein paarmal eingebrochen. Doch beim Einbruch vom Frühjahr 2004 wurde vandaliert. Ds Versprühen des Staubfeuerlöschers machte eine Spezialreinigung für über Fr. 10'000 nötig. Glücklicherweise kamen die Vogelpräparate nur mit wenig Schaden davon.

 

Doch die Beliebtheit des Platzes ist ungebrochen, was sich an den guten Besuchen der Waldfeste zeigt.

Kontakt

 

Natur- und Vogelschutzverein

4703 Kestenholz

 

 

Kommentare: 4
  • #4

    Koni Grunder (Samstag, 13 April 2019 15:11)

    Bravo...��������
    gratuliere zur Homepage!
    wiiiiter so und dra bliiiiebe....

  • #3

    Flavia Riccio (Freitag, 15 März 2019 13:58)

    Sehr schöne und informative Hompage!
    Toll gestaltet und aufbereitet :-).

  • #2

    Esthi Bürgi (Dienstag, 05 März 2019 15:26)

    Diese HomePage sieht rich tig gut aus�

  • #1

    Jost Meister (Dienstag, 05 März 2019 06:56)

    i.O.